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Bevor ich dazu komme, wie man Krankheiten erkennt und behandelt, möchte
ich euch eins empfehlen: Die beste Methode, Krankheiten gar nicht erst ausbrechen zu
lassen, ist die Vorbeugung. Wenn man ein paar grundsätzliche Punkte beachtet,
bleiben nämlich die meisten Norns gesund. Am
Ende dieser Seite habe ich eine Übersicht zusammengestellt, die alle wichtigen Chemikalien zur
Behandlung kranker Norns enthält, damit auf einen Blick alles ersichtlich ist, wenn es
einmal schnell gehen muss.
Vorbeugung
Diagnose
Behandlung
Erste Hilfe
Da wäre zuerst einmal eine vielseitige, ausreichende Ernährung zu nennen,
eine wichtige Voraussetzung für Norns, gesund zu bleiben. Was für die Nornernährung
wichtig ist, steht auf der Seite Ernährung und Gesundheit. Als nächstes sollte man wissen, dass Krankheiten in erster Linie
durch Ansteckung bei anderen Wesen und durch Bakterien, die überall in der Atmosphäre
herumschwirren, entstehen. Daraus ergibt sich Rat Nummer zwei: Es empfiehlt sich, keine
Ettins und Grendels in die Nähe der Norns zu lassen, denn sie sind häufig infiziert. Das
Dschungel-Terrarium ist nicht der ideale Aufenthaltsort für Norns, da es dort die meisten
Bakterien gibt, ebenso wie Insekten, die Bakterienträger sind. Auch andere Tiere und
Gegenstände können übrigens Bakterien übertragen. Da auch Verletzungen die Norns krank
machen und töten können, sollte man besonders die Grendels von ihnen fernhalten, denn
die sind bekannt und berüchtigt für ihre Vorliebe, andere zu prügeln.  Eine
weitere Möglichkeit zur Vorbeugung (und Behandlung) hat man durch nützliche
Hilfsmittel
und Agenten: Das antibakterielle Spray, das sich in der
Krankenstation auf der Brücke
befindet, tötet die Bakterien in der Nähe eines Norns ab.
Dieses Spray ist immer zur
Hand, wenn man den Multiagenten installiert hat. Meine Norns bekommen
gleich nach der
Geburt eine Prise davon verpasst. Ebenso zu empfehlen ist JayD's
Fairy
Godmother, die kleine Fee, die über das
Wohlergehen der Norns wacht.
Als
nächstes ergibt sich die Frage nach der Erkennung von
Erkrankungen und Infektionen. Es ist sicherlich ein
Fortschritt, dass die Norns verbalisieren können, dass sie krank sind. Äußerungen wie
z. B. "Emma ziemlich krank" oder "Pete sehr krank" weisen eindeutig
darauf hin, dass Handlungsbedarf besteht. Meistens hört man das Wesen auch husten oder
niesen. Um festzustellen, was einem Norn fehlt, sollte man ihn in die Krankenstation auf
der Brücke bringen. Dort befindet sich die Medizinkapsel, in die der Norn eingeschlossen
werden muss, um auf den Bildschirmen ablesen zu können, wie es in seinem Innern aussieht.
Der
große Monitor auf der linken Seite der Medizinkapsel hat zwei Funktionen: einmal die
Kontrolle der Gesundheit allgemein, der Atemwege, der Verdauung und der Fortpflanzung
(Abb. links), und zweitens die Injektion von Chemikalien
(Abb. rechts). Mit
den einfachen Pfeilen schaltet man in der Chemikalienliste um eins vor- oder rückwärts,
mit den Doppelpfeilen kann man in Zehnerschritten weiterspringen. Eine Liste der
Chemikalien befindet sich auf der Creatures 3 CD-ROM. Auch auf der Seite von
Creature Labs
gibt es eine sehr
ausführliche Beschreibung der Chemikalien und ihrer Wirkung.
|
Es gibt drei Arten von
Erkrankungen: Verletzungen, Infektionen und
Vergiftungen. Der Bildschirm unterhalb der Medizinkapsel stellt den
Herzschlag, den Verletzungsgrad, die Bakterien und Toxine dar, deckt also alle drei
Bereiche ab. |
Es
macht übrigens nicht viel Sinn, das Beispiel aus dem Handbuch nachzubauen, nämlich einen
medizinischen Scanner mit einem Notfalltransporter zu verbinden, da man bald ein Großteil
der Norns auf der Krankenstation wiederfinden wird, denn der medizinische Scanner stuft
auch Norns als krank ein, die gerade etwas hungrig sind und dadurch einen niedrigeren
Glykogenwert haben.
Lis Morris
hat ieine Art Krankenzimmer
(Infirmary) geschaffen, das sich als Agent einfügen lässt und durch ein eigenes Symbol
oben am Bildschirm angezeigt wird. Auch hier kann ein Norn durchgecheckt, isoliert und
behandelt werden.
Das
umfangreichste Kapitel auf dieser Seite betrifft natürlich die Behandlung
der Krankheiten und Verletzungen. Wenn man festgestellt hat, was dem Wesen
fehlt, gibt es die Möglichkeit, Chemikalien mit der Spritze zu injizieren oder Medizin
aus dem Automaten der Krankenstation zu verabreichen. Gleichzeitig sollte man darauf
achten, dass der Norn genügend Nahrung zu sich nimmt und ihn evtl. isolieren, damit er
niemanden anstecken kann.
Wie bereits erwähnt, gibt es drei Arten von Erkrankungen, die behandelt
werden müssen und sogar zum Tod führen können: Verletzungen, Infektionen und
Vergiftungen.
Verletzungen entstehen hauptsächlich durch Schläge, dadurch erhöht
sich die Chemikalie "Wunde" (90). Gleichzeitig können Organe dauerhaft
geschädigt werden. Das Universal-Heilmittel bei Verwundungen aller Art ist Prostaglandin
(94). Auch die Chemikalie "Verletzung" (127) zeigt an, dass ein Norn
verwundet
wurde, sie regt die Prostaglandin-Produktion an und kann deshalb als positiv eingestuft
werden.
Trotz aller
Vorsichtsmaßnahmen kommt es vor, dass sich ein Norn mit Bakterien
infiziert. In
seinem Körper machen sich Antigene (82 - 89) breit, von denen es acht verschiedene gibt,
und die unterschiedliche Auswirkungen haben. Häufig bilden sich Histamin A und B (73/74):
der Norn niest und hustet. Am gefährlichsten ist Antigen 5 (87), das zu Chemialie
"Wunde" (90) umgewandelt wird und sehr schnell zum Tod führen kann. Antigene
können auch den Organen Schaden zufügen oder sie ganz zerstören (z. B. unfruchtbar
machen). Da jeder Norn ein Immunsystem hat, kann er Antikörper
(102 -109) bilden,
auch acht an der Zahl, gegen jedes Antigen eines. Diese Antikörper lassen sich natürlich
auch injizieren. Bei Histamin-Infektionen ist Antihistamin (100) sehr nützlich, das z. B. im Hustensaft aus dem
Medizinautomaten enthalten ist. Auch die Ernährung spielt hier wieder eine wichtige
Rolle, denn bei Infektionen benötigt der Norn besonders viel Stärke, wie sie in den
Pumperspikel-Samen enthalten ist (siehe Ernährung und Gesundheit).
Die
meisten Vergiftungen
werden hervorgerufen, wenn ein Norn giftige Pflanzen zu sich nimmt, die überwiegend im
Dschungel-Terrarium wachsen. Die fatalsten Auswirkungen haben ATP Decoupler (78) und
Zyanid (67), denn sie sind tödlich. ATP Decoupler legt den gesamten ATP-ADP-Kreislauf
lahm, und Zyanid verlangsamt das ganze Energiesystem. Weitere, nicht ganz so gefährliche
Gifte sind Belladonna (68) und Glykotoxin (70). Es gibt aber auch Giftstoffe in der
Umwelt, z. B. Schwermetalle (66) und Kohlenmonoxid (79) in der Umgebung des Vulkans.
Schwermetalle schädigen die Organe und das Immunsystem, und Kohlenmonoxid schränkt die
Sauerstoffzufuhr ein. Ein weiteres Gift ist Geddonase (69), das durch Insektenstiche im
Dschungel-Terrarium übertragen wird. Es greift das Fettgewebe an, ist aber nicht extrem
gefährlich (nur für ganz magere Norns). Die folgende Übersicht zeigt für jedes Gift
das wirksame Gegenmittel, das übrigens der Medizin-Automat bereithält.
| Gift |
Gegengift |
Gift |
Gegengift |
| 66 Schwermetalle |
95 EDTS |
75 Alkohol |
116 Dehydrogenase |
| 67 Zyanid |
96 Natriumthiosulfat |
78 ATP Decoupler |
92 Medizin Eins |
| 70 Glykotoxin |
97 Arnika |
79 Kohlenmonoxid |
93 Antioxidant |
Einige der Inhalte dieser Seite stammen von Lis Morris, die noch
wesentlich ausführlicher im zweiten Teil ihrer "Norn Biochemistry" über diese
Thematik geschrieben hat (früher nachzulesen auf der offiziellen Creaturesseite).
|
|
| Krankmachende
Chemikalie |
Gegenmittel |
| 82 - 89 |
Antigen 0 - 7 |
--> |
102 - 109 |
Antikörper 0 -7 |
| 73 - 74 |
Histamin A/B |
--> |
100 |
Antihistamin |
| 90 |
Wunde |
--> |
94 |
Prostaglandin |
| 66 |
Schwermetalle |
--> |
95 |
EDTS |
| 67 |
Zyanid |
--> |
96 |
Natriumthiosulfat |
| 70 |
Glykotoxin |
--> |
97 |
Arnika |
| 75 |
Alkohol |
--> |
116 |
Dehydrogenase |
| 78 |
ATP Decoupler |
--> |
92 |
Medizin Eins |
| 79 |
Kohlenmonoxid |
--> |
93 |
Antioxidant |
Zur schnelleren Genesung können auch Vitamine und
Lebensmittelchemikalien beitragen:
| 98 |
Vitamin E |
99 |
Vitamin C |
| 3 |
Glukose |
4 |
Glykogen |
| 10 |
Fett |
12 |
Proteine |
|