Creatures 3 > Tipps & Cheats > Hilfe, mein Norn ist krank!
Home

Creatures 1
Creatures 2

Creatures 3
*
Agenten
* Breed List
* Breeds
* Docking Station
* Ettins
* Forschung
* Grafiken
* Grendels
* Hilfe
* Namen
*
Norns
* Specials
* Sprites

* Tipps & Cheats
* Tutorials
* Utilities
*
Welten

Community
Website

Bevor ich dazu komme, wie man Krankheiten erkennt und behandelt, möchte ich euch eins empfehlen: Die beste Methode, Krankheiten gar nicht erst ausbrechen zu lassen, ist die Vorbeugung. Wenn man ein paar grundsätzliche Punkte beachtet, bleiben nämlich die meisten Norns gesund.

Am Ende dieser Seite habe ich eine Übersicht zusammengestellt, die alle wichtigen Chemikalien zur Behandlung kranker Norns enthält, damit auf einen Blick alles ersichtlich ist, wenn es einmal schnell gehen muss.

Vorbeugung  Diagnose  Behandlung  Erste Hilfe

 

Da wäre zuerst einmal eine vielseitige, ausreichende Ernährung zu nennen, eine wichtige Voraussetzung für Norns, gesund zu bleiben. Was für die Nornernährung wichtig ist, steht auf der Seite Ernährung und Gesundheit. Als nächstes sollte man wissen, dass Krankheiten in erster Linie durch Ansteckung bei anderen Wesen und durch Bakterien, die überall in der Atmosphäre herumschwirren, entstehen. Daraus ergibt sich Rat Nummer zwei: Es empfiehlt sich, keine Ettins und Grendels in die Nähe der Norns zu lassen, denn sie sind häufig infiziert. Das Dschungel-Terrarium ist nicht der ideale Aufenthaltsort für Norns, da es dort die meisten Bakterien gibt, ebenso wie Insekten, die Bakterienträger sind. Auch andere Tiere und Gegenstände können übrigens Bakterien übertragen. Da auch Verletzungen die Norns krank machen und töten können, sollte man besonders die Grendels von ihnen fernhalten, denn die sind bekannt und berüchtigt für ihre Vorliebe, andere zu prügeln.

Eine weitere Möglichkeit zur Vorbeugung (und Behandlung) hat man durch nützliche Hilfsmittel und Agenten: Das antibakterielle Spray, das sich in der Krankenstation auf der Brücke befindet, tötet die Bakterien in der Nähe eines Norns ab. Dieses Spray ist immer zur Hand, wenn man den Multiagenten installiert hat. Meine Norns bekommen gleich nach der Geburt eine Prise davon verpasst. Ebenso zu empfehlen ist JayD's Fairy Godmother, die kleine Fee, die über das Wohlergehen der Norns wacht.

Als nächstes ergibt sich die Frage nach der Erkennung von Erkrankungen und Infektionen. Es ist sicherlich ein Fortschritt, dass die Norns verbalisieren können, dass sie krank sind. Äußerungen wie z. B. "Emma ziemlich krank" oder "Pete sehr krank" weisen eindeutig darauf hin, dass Handlungsbedarf besteht. Meistens hört man das Wesen auch husten oder niesen. Um festzustellen, was einem Norn fehlt, sollte man ihn in die Krankenstation auf der Brücke bringen. Dort befindet sich die Medizinkapsel, in die der Norn eingeschlossen werden muss, um auf den Bildschirmen ablesen zu können, wie es in seinem Innern aussieht.

Der große Monitor auf der linken Seite der Medizinkapsel hat zwei Funktionen: einmal die Kontrolle der Gesundheit allgemein, der Atemwege, der Verdauung und der Fortpflanzung (Abb. links), und zweitens die Injektion von Chemikalien (Abb. rechts). Mit den einfachen Pfeilen schaltet man in der Chemikalienliste um eins vor- oder rückwärts, mit den Doppelpfeilen kann man in Zehnerschritten weiterspringen. Eine Liste der Chemikalien befindet sich auf der Creatures 3 CD-ROM. Auch auf der Seite von Creature Labs gibt es eine sehr ausführliche Beschreibung der Chemikalien und ihrer Wirkung.

Es gibt drei Arten von Erkrankungen: Verletzungen, Infektionen und Vergiftungen. Der Bildschirm unterhalb der Medizinkapsel stellt den Herzschlag, den Verletzungsgrad, die Bakterien und Toxine dar, deckt also alle drei Bereiche ab.

Es macht übrigens nicht viel Sinn, das Beispiel aus dem Handbuch nachzubauen, nämlich einen medizinischen Scanner mit einem Notfalltransporter zu verbinden, da man bald ein Großteil der Norns auf der Krankenstation wiederfinden wird, denn der medizinische Scanner stuft auch Norns als krank ein, die gerade etwas hungrig sind und dadurch einen niedrigeren Glykogenwert haben.

Lis Morris hat ieine Art Krankenzimmer (Infirmary) geschaffen, das sich als Agent einfügen lässt und durch ein eigenes Symbol oben am Bildschirm angezeigt wird. Auch hier kann ein Norn durchgecheckt, isoliert und behandelt werden.

Das umfangreichste Kapitel auf dieser Seite betrifft natürlich die Behandlung der Krankheiten und Verletzungen. Wenn man festgestellt hat, was dem Wesen fehlt, gibt es die Möglichkeit, Chemikalien mit der Spritze zu injizieren oder Medizin aus dem Automaten der Krankenstation zu verabreichen. Gleichzeitig sollte man darauf achten, dass der Norn genügend Nahrung zu sich nimmt und ihn evtl. isolieren, damit er niemanden anstecken kann.

Wie bereits erwähnt, gibt es drei Arten von Erkrankungen, die behandelt werden müssen und sogar zum Tod führen können: Verletzungen, Infektionen und Vergiftungen.

Verletzungen entstehen hauptsächlich durch Schläge, dadurch erhöht sich die Chemikalie "Wunde" (90). Gleichzeitig können Organe dauerhaft geschädigt werden. Das Universal-Heilmittel bei Verwundungen aller Art ist Prostaglandin (94). Auch die Chemikalie "Verletzung" (127) zeigt an, dass ein Norn verwundet wurde, sie regt die Prostaglandin-Produktion an und kann deshalb als positiv eingestuft werden.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kommt es vor, dass sich ein Norn mit Bakterien infiziert. In seinem Körper machen sich Antigene (82 - 89) breit, von denen es acht verschiedene gibt, und die unterschiedliche Auswirkungen haben. Häufig bilden sich Histamin A und B (73/74): der Norn niest und hustet. Am gefährlichsten ist Antigen 5 (87), das zu Chemialie "Wunde" (90) umgewandelt wird und sehr schnell zum Tod führen kann. Antigene können auch den Organen Schaden zufügen oder sie ganz zerstören (z. B. unfruchtbar machen). Da jeder Norn ein Immunsystem hat, kann er Antikörper (102 -109) bilden, auch acht an der Zahl, gegen jedes Antigen eines. Diese Antikörper lassen sich natürlich auch injizieren. Bei Histamin-Infektionen ist Antihistamin (100) sehr nützlich, das z. B. im Hustensaft aus dem Medizinautomaten enthalten ist. Auch die Ernährung spielt hier wieder eine wichtige Rolle, denn bei Infektionen benötigt der Norn besonders viel Stärke, wie sie in den Pumperspikel-Samen enthalten ist (siehe Ernährung und Gesundheit).

Die meisten Vergiftungen werden hervorgerufen, wenn ein Norn giftige Pflanzen zu sich nimmt, die überwiegend im Dschungel-Terrarium wachsen. Die fatalsten Auswirkungen haben ATP Decoupler (78) und Zyanid (67), denn sie sind tödlich. ATP Decoupler legt den gesamten ATP-ADP-Kreislauf lahm, und Zyanid verlangsamt das ganze Energiesystem. Weitere, nicht ganz so gefährliche Gifte sind Belladonna (68) und Glykotoxin (70). Es gibt aber auch Giftstoffe in der Umwelt, z. B. Schwermetalle (66) und Kohlenmonoxid (79) in der Umgebung des Vulkans. Schwermetalle schädigen die Organe und das Immunsystem, und Kohlenmonoxid schränkt die Sauerstoffzufuhr ein. Ein weiteres Gift ist Geddonase (69), das durch Insektenstiche im Dschungel-Terrarium übertragen wird. Es greift das Fettgewebe an, ist aber nicht extrem gefährlich (nur für ganz magere Norns). Die folgende Übersicht zeigt für jedes Gift das wirksame Gegenmittel, das übrigens der Medizin-Automat bereithält.

Gift Gegengift Gift Gegengift
66  Schwermetalle 95  EDTS 75  Alkohol 116  Dehydrogenase
67  Zyanid 96  Natriumthiosulfat 78  ATP Decoupler 92  Medizin Eins
70  Glykotoxin 97  Arnika 79  Kohlenmonoxid 93  Antioxidant

Einige der Inhalte dieser Seite stammen von Lis Morris, die noch wesentlich ausführlicher im zweiten Teil ihrer "Norn Biochemistry" über diese Thematik geschrieben hat (früher nachzulesen auf der offiziellen Creaturesseite).

Krankmachende Chemikalie Gegenmittel
82 - 89    Antigen 0 - 7 --> 102 - 109  Antikörper 0 -7
73 - 74    Histamin A/B --> 100 Antihistamin
90 Wunde --> 94 Prostaglandin
66 Schwermetalle --> 95 EDTS
67 Zyanid --> 96 Natriumthiosulfat
70 Glykotoxin --> 97 Arnika
75 Alkohol --> 116 Dehydrogenase
78 ATP Decoupler --> 92 Medizin Eins
79 Kohlenmonoxid --> 93 Antioxidant

Zur schnelleren Genesung können auch Vitamine und Lebensmittelchemikalien beitragen:

98 Vitamin E 99 Vitamin C
3 Glukose 4 Glykogen
10 Fett 12 Proteine

Copyright © 1999+ Mummy - all rights reserved